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Zitadelle 1 F  55131 Mainz,  Telefonnummern im grünen Feld rechts

 

Das Team der medizinischen Ambulanz ohne Grenzen sucht seit einigen Monaten auch die Menschen in einer Flüchtlingsunterkunft in Mainz auf.

Für diese Menschen, hinter denen in der Regel eine lange Geschichte aus Gefahren für Leib und Leben, Angst und Elend steht, müssen dringend bessere Voraussetzungen geschaffen werden, um sich hier willkommen und sicher zu fühlen. Sie müssen sich von Traumata erholen, neue Perspektiven entwickeln können und nicht gezwungen sein in Untätigkeit und Isolation zu verharren.

Unser Verein will den Begriff Willkommenskultur ernst nehmen und mit dazu beitragen, dass Menschen, die es geschafft haben, nach Deutschland zu kommen, für sich und ihre Familien selbst ersten Rat und Unterstützung organisieren können.

So haben wir z.B. Anamnesebögen in 14 Sprachen entwickelt, damit unsere ÄrztInnen einen besseren Zugang zu den Menschen finden. Auch ein Zeigewörterbuch macht die Verständigung einfacher.

Gemeinsam mit Flüchtlingen haben der Verein und Studentinnen der Hochschule RheinMain in Mainz einen Stadtplan für Flüchtlinge mit alltagsrelevanten Anlaufstellen in Mainz entwickelt. Dieser macht u.a. einen Arztbesuch einfacher, aber auch Behördengänge und Verrichtungen des täglichen Lebens wie Einkaufen etc. So werden erste Voraussetzungen zu einer selbstständigen Alltagsbewältigung geschaffen, die aus der Isolation herausführen und den Menschen gut tun.

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Bei einem ersten Treffen zur Vernetzung und Koordinierung einer möglichen gesundheitlichen Versorgung von allen Asylbewerbern*innen in Mainz und Umgebung hat unser Verein ca. 100 Ärzt*innen, Gesundheits-und Krankenpfleger*innen, Hebammen, Psycholog*innen, Sozialarbeiter*innen und weitere interessierte, engagierte Personen an einen Tisch gebracht. Hier finden Sie eine Liste der Praxen, die Asylsuchende schnell und unkompliziert behandeln können.

Nützliche Tipps und Infos zum Thema Krankenversicherung


Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demographie (MASGD)

Gesundheitliche Versorgung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in RLP

http://msagd.rlp.de/gesundheit/gesundheitliche-versorgung-von-asylbewerberinnen-und-asylbewerbern-in-rheinland-pfalz-refugees/

Robert Koch – Institut (RKI)

Informationen zu Impfungen

http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/materialien_fremdsprachig_node.html


Weitere Pictogramme von der CDC zum Thema Bekämpfung von Infektionskrankheiten findet man unter: http://www.cdc.gov/immigrantrefugeehealth/pdf/seasonal-flu/contamination_cleaning_english_508.pdf

Hier gibt es auch Pictogramme für Analphabeten zum Thema Impfung.

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e.V. (BVÖGD)

Infos zum Infektionsschutz

https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/

Sprach- und Integrationsvermittler SprInt

Übersetzer für 27 Sprachen werden bei diesem von dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Zusammenarbeit mit der Diakonie Wuppertal landesweit agierenden Service: SprInt angeboten. Ohne komplizierte Anmeldung kann man sich über die Kontaktadresse 0202-97444723 telefonisch / via Handy an einen Vermittler verbinden lassen und zahlt für die ersten 10 min 15 Euro.

http://www.sprint-wuppertal.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1

Eine Orientierungshilfe für das Leben in Deutschland

in verschiedenen Sprachen

http://www.refugeeguide.de

In Zusammenarbeit mit der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz

hat unser Verein einen Flyer mit Informationen für ÄrztInnen

entwickelt, die AsylbewerberInnen als PatientInnen haben.

Wichtige Informationen für Flüchtlinge

Digitales Infoportal

http://www.first-contact.org/

Fernsehen und Rundfunk für Flüchtlinge und Helfer*innen

http://www.ard.de/home/ard/Guide_for_refugees/2214428/index.html

Argumentationshilfe zum Thema Flüchtlinge


Bedarfsabfrage über facebook

Unter dem Namen Flüchtlingshilfe Mainz haben sich auf facebook

engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer zusammengefunden,

die zeitnah über die aktuellen Bedarfe an Sach- und Zeitspenden in den

Mainzer Flüchtlingsunterkünften informieren und diesbezüglich mit den

Maltesern und der Stiftung Juvente in engem Kontakt stehen.

Die facebook-Seite ist auch über www.fluechtlingshilfe-mainz.de aufzurufen.

September 2015

Robert Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin Nr.38

Für medizinisches Personal:

Akut behandlungsbedürftige, für Deutschland ungewöhnliche

Infektionskrankheiten, die bei Asylsuchenden auftreten können.