Pressespiegel Februar 2024

„Haus Bahar“ soll zum Rückzugsort werden:
Neues Wohnprojekt für obdachlose Frauen in Mainz

(SWR Aktuell, 01.02.2024)

Unterkünfte für obdachlose Frauen in Mainz sind rar gesät: Der Verein Armut und Gesundheit hat deshalb ein Wohnprojekt in Mainz-Laubenheim ins Leben gerufen. […]

Die Frauen sollen in dem Haus wie in einer Wohngemeinschaft zusammen leben, erzählt Sozialarbeiterin Jenny Heinz. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Marie Geske ist sie verantwortlich für das neue Wohnprojekt „Haus Bahar“. In einem Büroraum im Haus bieten die beiden regelmäßige Sprechstunden an. Denn den Frauen soll nicht nur kurzfristig geholfen werden. Es geht darum, ihnen eine Perspektive aufzuzeigen. Sie sollen Hilfe bei Anträgen bekommen, aber auch Unterstützung, wenn sie gesundheitliche oder psychische Probleme haben. Das Angebot richtet sich auch nicht ausschließlich an Frauen ohne festen Wohnsitz, betont Marie Geske. Betroffene von Gewalterlebnissen können ebenso im „Haus Bahar“ unterkommen – so wurde die Einrichtung benannt. […]

Artikel:
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/wohnprojekt-fuer-wohnungslose-frauen-in-mainz-104.html

Mainzer Experte eröffnet „Woche der Armut“ in Bocholt. Sozialmediziner Gerhard Trabert: „Wer wenig Geld hat, stirbt früher“

(Kirche+Leben, 09.02.2024)

Mit einer „Woche der Armut“ machen in Bocholt soziale und kirchliche Einrichtungen auf die Verbindung von sozialer Benachteiligung und Gesundheit aufmerksam. Ein Arzt wird sein „rollendes Sprechzimmer“ vorstellen.

„In Deutschland sterben diejenigen früher, die weniger Geld haben“, meint Professor Gerhard Trabert. Der Mediziner aus Mainz erkannte schon vor längerer Zeit eine Verbindung zwischen sozialer Benachteiligung und Gesundheit. Bekannt geworden ist der Allgemeinmediziner durch sein rollendes Sprechzimmer, mit er zu Menschen fährt, die es selbst nicht schaffen, eine Praxis aufzusuchen. […]

Artikel:
https://www.kirche-und-leben.de/artikel/sozialmediziner-gerhard-trabert-wer-wenig-geld-hat-stirbt-frueher

Hilfsfonds für Schwangere ohne Krankenversicherung gefordert

(Evangelische Zeitung, 20.02.2024)

Hilfsorganisationen haben an die Mainzer Landesregierung appelliert, einen Notfallfonds für schwangere Frauen ohne Krankenversicherung einzurichten. Immer wieder komme es vor, dass Frauen sich erst kurz vor der Entbindung an eine Klinik wenden, berichtete Berna Günes vom Hilfsverein „Medinetz Mainz“ am Dienstag bei einer Diskussionsveranstaltung in der Mainzer Universitätsklinik. Regelmäßig gelinge es auch den im Land aktiven Vermittlungsstellen nicht mehr, vor der Geburt eine Aufnahme in eine reguläre Krankenversicherung zu organisieren.

[…] Die Vereine „Armut und Gesundheit“, „Medinetz“ in Mainz und Koblenz und die „Clearingstelle Krankenversicherung in Rheinland-Pfalz“ fordern einheitliche Regeln für den Umgang mit Schwangeren ohne Versicherung, damit Kliniken und Ärzte nicht auf Kosten sitzenblieben und die betroffenen Frauen eine Chance hätten, Rechnungen zu begleichen. Vorbildlich agiert nach Aussage ehrenamtlicher Helfer die Landeshauptstadt Mainz, deren Sozialamt mit den Kliniken eine Kostenübernahme ausgehandelt hat. […]

Artikel:

https://www.evangelische-zeitung.de/hilfsfonds-fuer-schwangere-ohne-krankenversicherung-gefordert

Trabert: Krankheit und Armut sind ein „Teufelskreis“

(Bocholt Birkener Volksblatt, 20.02.2024)

Zum Auftakt der „Woche der Armut“ in Bocholt hat der Mediziner Professor Gerhard Trabert am Montag in der Fabi am Ostwall über den Teufelskreis Armut gesprochen. Davon auszugehen, unser Sozialsystem sichere alle ab, sei ein „Irrglaube“, sagte er. […]

Ganzer Bezahl-Artikel:

https://www.bbv-net.de/Lokales/Bocholt/Trabert-Krankheit-und-Armut-sind-ein-Teufelskreis-438154.html